Der Start in die Saison 2021

Das geht ja so los, wie 2020 geendet hat. Also immer noch treibt sich Corona hier rum. Beschränkungen, Lockdown, wie immer man es nennen will. Nächtliche Ausgangsperren und Begrenzung des Bewegungsradius auf 15 km. Hoffentlich haben wir zum Frühjahr Bedingungen, welche uns das Segeln ermöglichen werden.

Abslippen 2021

Zumindest sind wir im Wasser, aber das hatte auch so ein Hindernis mit sich gebracht. Wir wollten schon am Mittwochabend (21.04.2021) slippen. Das funktionierte so weit auch ganz gut. Bis wir dann merkten, dass ein Bodenventil, das vom Waschbecken der Pentry, Wasser machte. Also gleich wieder raus an Land. Zum Glück haben wir unseren Metallbaumeister in der Nähe, welcher das Problem begutachtete und bis zum Freitagabend auch lösen konnte. Ein neues Ventil, ein Kugelkopfventil ersetzte das alte Düsigdrehventil. Am Sonnabend ging es dann ins Wasser und alles war ok. Nachmittags haben wir noch den Mast aufgetakelt und am Sonntag gestellt, so dass es das erste Mittag an Bord gab. Am vergangenen Wochenende (01.05.) haben wir dann klar Schiff gemacht. Mal sehen wie es am kommenden Sonnabend aussieht, vielleicht schon mal einen Probeschlag.

 
 

Mal weg vom Steg

Nachdem Pfingsten durch Corona und auch durch das Wetter versaut war, sind wir nun vom Steg weggekommen. Haben hin und her überlegt, wo es hin gehen soll. Dann viel die Wahl auf Stagnieß und wir konnten ein schon länger gebendes Versprechen einlösen und haben Pauline und Jürgen mitgenommen. Aus dem Club kamen noch TREIB GUT und SUSI mit. 07:45 Uhr durch die Brücke und dann im Südhafen die Segel hoch. Doch mit der Menge Wind hatte keiner gerechnet. So lagen wir im Südhafen schon ganz schön auf der Backe und machten richtig Fahrt. Aber mit Gästen an Bord ist so etwas auch Stress und macht keinen Spaß. Also Groß gestrichen und dann noch die Fock gereft. Und immer noch 5 Kts. Fahrt. In den Spitzen hatten wir Wind von bis zu 32 Kts. gemessen. So konnte der Wind die frischen Falten aus der neuen Fock blasen. Mit dem neuen Segel sind wir sehr zu frieden. Es steht sehr gut, ist halt wie neue Reifen am Auto. Der Himmel war bedeckt und das Achterwasser zeigte seine kurze harte Welle. In Stagnieß haben wir gut und geschützt gelegen. Die Sonne zeigte sich und am Abend wurde gegrillt und viel erzählt.
Der Sonntag entschädigte dann für den Sonnabend. Optimaler Wind und viel Sonne sorgten für ein optimales Segelerlebnis.